Datenschutzhinweise zu juunote

Stand: 7. Oktober 2026

Vorläufige Fassung. Diese Hinweise beschreiben, wie juunote heute technisch arbeitet. Sie werden derzeit juristisch geprüft und ergänzt. Ergänzend gilt die Datenschutzerklärung der juunit GmbH, dort stehen auch die Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten.

1. Wer verantwortlich ist

Anbieter von juunote, dieser Webseite und der Verwaltung ist die juunit GmbH, Eschborn (Anschrift im Impressum). Kontakt: info@juunit.com.

Dabei gibt es zwei Rollen:

  • Webseite, Verwaltung, Vertrag und Abrechnung: Hier ist die juunit GmbH Verantwortliche.
  • Gesprächsinhalte in der App (Transkripte, Protokolle, Notizen, Sprecher): Verantwortlich ist das Unternehmen, das juunote einsetzt. Soweit dabei Daten über Server der juunit laufen, handelt juunit als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO (Auftragsverarbeitung).

2. Diese Webseite

Die Webseite setzt keine Cookies, nutzt keine Werbedienste und lädt keine Schriften oder Skripte von fremden Servern. Beim Aufruf speichert der Webserver technisch bedingt ein Zugriffsprotokoll: IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Browserkennung und Statuscode. Zweck ist der sichere Betrieb (Fehlersuche, Abwehr von Angriffen), Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Protokolle werden nach 14 Tagen gelöscht.

Die Webseite wird bei der Hetzner Online GmbH in einem Rechenzentrum in Falkenstein (Deutschland) betrieben. Angaben aus Kontaktformular und Newsletter-Anmeldung leitet sie an unseren Server bei Hetzner in Helsinki (Finnland, EU) weiter und speichert sie selbst nicht.

Besucherstatistik

Um zu sehen, wie die Webseite genutzt wird, zählen wir Aufrufe mit Umami. Das Programm betreiben wir selbst auf dem Webserver in Falkenstein; die Daten gehen an niemanden sonst. Erfasst werden die aufgerufene Seite, die Seite, von der du kamst, Browser, Betriebssystem, Gerätetyp, Bildschirmgröße und Sprache, das aus der IP-Adresse abgeleitete Land mit Region und Ort sowie einzelne Aktionen wie ein Klick auf „Download“ oder ein abgeschicktes Formular — ohne dessen Inhalt. Die IP-Adresse selbst speichern wir dafür nicht. Umami setzt keine Cookies und legt nichts auf deinem Gerät ab: Um Besuche zu zählen, bildet es aus IP-Adresse, Browserkennung und einem täglich wechselnden Zufallswert eine Kennung, die sich am nächsten Tag nicht mehr mit dir verbinden lässt. Ist in deinem Browser „Do Not Track“ eingeschaltet, zählen wir dich nicht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist, die Webseite zu verbessern und zu erkennen, welche Inhalte gefragt sind. Die Statistik löschen wir nach zwei Jahren.

Zusätzlich zählen wir dort, wie viele Firmen sich für den Test registrieren, ein erstes Protokoll erstellen und ein Abo abschließen. Diese Zahlen meldet unser Server als reine Anzahl, ohne Namen, Firma, E-Mail-Adresse oder sonstigen Bezug zu einer Person. Möchtest du auf juunote.de gar nicht gezählt werden, kannst du das unter Diesen Browser nicht mitzählen abschalten; dafür legen wir auf deinen Klick einen Merker in deinem Browser ab.

Kontaktformular

Schreibst du uns über das Kontaktformular, verarbeiten wir dein Anliegen, Name, E-Mail-Adresse und Nachricht, freiwillig auch Firma, Telefonnummer und genutzte Werkzeuge, dazu die Seite, von der du gekommen bist. Zweck ist, deine Anfrage zu beantworten; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit es um einen möglichen Vertrag geht, sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Anfrage wird auf unserem Server (Hetzner, Helsinki) gespeichert und per E-Mail an unser Service-Team weitergeleitet; Mails verschicken wir über Microsoft 365 der juunit GmbH. Du bekommst eine Eingangsbestätigung. Wir löschen Anfragen, sobald sie erledigt sind und nicht mehr gebraucht werden, spätestens nach einem Jahr — es sei denn, daraus entsteht ein Vertrag; dann gelten dessen Aufbewahrungsfristen.

Terminbuchung

Für Termine verlinken wir auf den Kalender der juunit GmbH bei Calendly (Calendly LLC, USA). Die Webseite lädt dafür nichts von Calendly; erst wenn du den Link anklickst, öffnet sich Calendly in einem neuen Tab, und es gelten dessen Datenschutzhinweise. Die Angaben, die du dort machst, nutzen wir, um den Termin vorzubereiten und durchzuführen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

Newsletter

Den Newsletter schicken wir nur mit deiner Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) und erst, nachdem du sie über den Link in unserer Bestätigungsmail bestätigt hast (Double-Opt-in). Dafür speichern wir deine E-Mail-Adresse, Zeitpunkt und IP-Adresse der Anmeldung und der Bestätigung sowie den Wortlaut der Einwilligung — so können wir nachweisen, dass du eingewilligt hast. Die Mails verschicken wir über Microsoft 365 der juunit GmbH. Du kannst die Einwilligung jederzeit widerrufen, über den Link in jeder Mail oder per Nachricht an uns. Unbestätigte Anmeldungen löschen wir nach 30 Tagen; nach einer Abmeldung bewahren wir den Nachweis höchstens drei Jahre auf.

3. Die App juunote

Was auf deinem Gerät bleibt

Aufnahme und Spracherkennung (Whisper) laufen lokal. Auf Mac und Windows liegt der Ton nur im Arbeitsspeicher und wird nach der Transkription verworfen. Auf dem iPhone werden Tonabschnitte bis zur Transkription kurz auf dem Gerät zwischengespeichert und danach gelöscht. Transkripte, Protokolle und Notizen liegen in einer verschlüsselten Datenbank auf dem Gerät. Gelöschte Meetings kommen in den Papierkorb und werden nach 30 Tagen endgültig gelöscht.

Die Sprechertrennung berechnet aus dem Ton Stimmmerkmale, um Sprecher auseinanderzuhalten. Dauerhafte Stimmprofile, mit denen juunote Personen in späteren Gesprächen wiedererkennt, entstehen nur, wenn du das ausdrücklich einschaltest und eine Stimme speicherst. Sie verlassen das Gerät nie und lassen sich jederzeit löschen. Stimmprofile sind biometrische Daten (Art. 9 DSGVO); die erkannte Person muss vorher eingewilligt haben.

Was das Gerät verlässt

WofürWelche DatenWohin
Protokoll, Titel, Rückfragen an die KI, FehlerhilfeTranskript, Notizen, Vorlage; bei Fehlerhilfe und Bildschirm-Protokoll auch BildschirmfotosKI-Zugang der juunit (llm.juunote.de, Hetzner Helsinki), weiter an Microsoft Azure AI Foundry. Alternativ ein eigener Anbieter, den dein Unternehmen einträgt.
Websuche der FehlerhilfeBereinigte Suchbegriffe, keine BilderSuchdienst der juunit (SearXNG), der die Begriffe an öffentliche Suchmaschinen weitergibt
Vorlesen (optional)Text des ProtokollsElevenLabs (USA)
Anmeldung, Kalender, Aufgaben, ProfilbilderMicrosoft-Konto und Daten aus deinem Microsoft 365Direkt zwischen Gerät und Microsoft, im Rahmen des Microsoft-365-Vertrags deines Unternehmens
Anmeldung mit Google (statt Microsoft)Name, E-Mail-Adresse, Google-Kennung und Domain deines Google-Workspace-Kontos — kein Zugriff auf Mails, Kalender oder DateienGoogle Ireland Limited; die Anmeldung bestätigt der juunote-Hub
Abgleich und Teilen (Pro)Meetings, Ende-zu-Ende verschlüsselt; der Server sieht Absender, Empfänger, Zeitpunkt und Größejuunote-Hub der juunit (Hetzner Helsinki)
Konto, Geräte, TarifName, E-Mail, Microsoft- bzw. Google-Kennungen, Gerätekennung und -name, App-Versionjuunote-Hub
Verbrauch der KIJe Konto und Tag: Anzahl der Anfragen, Tokens, Kosten — keine Inhaltejuunote-Hub und KI-Zugang
NutzungsstatistikZähler je Installation (z. B. „Protokoll erstellt: 3“), keine Inhalte; in den Einstellungen abschaltbarjuunote-Hub
Feedback und FehlermeldungenDein Text, angehängte Bilder und ein Auszug des App-Protokollsjuunote-Hub; der Protokollauszug wird gelöscht, sobald die Meldung erledigt ist
UpdatesApp-Version, Betriebssystem, IP-AdresseUpdate-Server der juunit (Hetzner Helsinki)
Integrationen (TANSS, Polaris, juuplan u. a.)Was du dorthin überträgstDirekt an das jeweilige System deines Unternehmens

Der KI-Zugang speichert keine Gesprächsinhalte, nur die Verbrauchswerte. Microsoft verarbeitet die Anfragen in der Azure-Ressource der juunit (Region Schweden), nutzt sie nicht zum Training und hält sie nach eigenen Angaben höchstens 30 Tage zur Missbrauchserkennung vor. Weil die Modelle als globale Bereitstellung laufen, kann Microsoft eine einzelne Anfrage auch in einem Rechenzentrum außerhalb der EU berechnen; Grundlage sind die EU-Standardvertragsklauseln und das EU-US Data Privacy Framework. ElevenLabs verarbeitet in den USA, ebenfalls auf Grundlage der EU-Standardvertragsklauseln.

Rechtsgrundlagen: Erfüllung des Vertrags mit deinem Unternehmen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und unser berechtigtes Interesse an einem sicheren, fehlerfreien Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

4. Verwaltung, Registrierung und Abrechnung

In der Verwaltung meldest du dich mit dem Microsoft-365- oder Google-Workspace-Konto deiner Firma an. Wir speichern dabei Name, E-Mail-Adresse, die Kennungen von Person und Firma (bei Google die Konto-Kennung und die Workspace-Domain), die Zustimmung zu AGB und AVV (Fassung und Zeitpunkt) sowie ein Anmeldeprotokoll mit IP-Adresse. Für die Sitzung setzt die Verwaltung ein technisch notwendiges Cookie; bei der Anmeldung mit Google kommen zwei weitere hinzu, die den Anmeldevorgang absichern und nach höchstens zehn Minuten verfallen. Von Google erhalten wir nur Name, E-Mail-Adresse und Kennung, keinen Zugriff auf Mails, Kalender oder Dateien. Bezahlt wird über Stripe (Stripe Payments Europe Ltd., Irland); Karten- und Kontodaten gibst du direkt bei Stripe ein, wir erhalten sie nicht. Rechnungsdaten bewahren wir so lange auf, wie es die handels- und steuerrechtlichen Fristen verlangen.

5. Dienstleister

Die vollständige Liste der Unterauftragsverarbeiter steht bei der Auftragsverarbeitung.

6. Wie lange wir speichern

Kontodaten speichern wir, solange das Konto besteht. Verbrauchswerte bewahren wir für die Abrechnung auf, Anmeldeprotokolle bis zu einem Jahr. Geteilte Inhalte bleiben auf dem Hub, bis sie zurückgezogen werden oder das Konto gelöscht wird. Endet der Vertrag, löschen wir die Daten der Firma, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht.

7. Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch (Art. 15–21 DSGVO). Geht es um Gesprächsinhalte, wende dich am besten an das Unternehmen, das juunote einsetzt. Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, zuständig für uns ist der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit.